Genehmigung für Anlagen nach dem BImSchG in Hamburg
Diese Seite fasst zusammen, was für Genehmigung für Anlagen nach dem BImSchG bundesweit gilt, mit Bezug auf Hamburg als Beispiel für die praktische Einordnung.
Hamburg, gelegen in Hamburg, hat etwa 1.973.896 Einwohner.
Zuständigkeit kann abweichen
Diese Seite beschreibt die bundesweite Rechtslage. Welche Stelle in Hamburg konkret zuständig ist, hängt von der kommunalen Organisation ab und kann von unseren Angaben abweichen.
Zusammengefasst
Bestimmte Industrie- und Gewerbeanlagen benötigen vor Errichtung und Betrieb eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung.
| Rechtsgrundlage | Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), 4. BImSchV (Liste genehmigungsbedürftiger Anlagen) |
|---|---|
| Übliche Frist | Gesetzliche Bearbeitungsfristen je nach Verfahrensart, oft mehrere Monate |
| Kostenspanne | Gebühren richten sich nach Anlagengröße und Verfahrensaufwand, oft im vierstelligen Bereich oder höher |
| Bearbeitungsdauer | Je nach Verfahrensart (vereinfacht oder mit Öffentlichkeitsbeteiligung) mehrere Monate bis über ein Jahr |
Was Sie mitbringen müssen
- Vollständige Antragsunterlagen nach 9. BImSchV
- Anlagenbeschreibung und technische Unterlagen
- Gegebenenfalls Umweltverträglichkeitsprüfung
Diese Schritte sind üblich
- Prüfen, ob die geplante Anlage unter die 4. BImSchV fällt
- Vollständige Antragsunterlagen zusammenstellen, meist mit Fachplaner
- Antrag bei der zuständigen Genehmigungsbehörde einreichen
- Verfahren mit oder ohne Öffentlichkeitsbeteiligung durchlaufen
Die richtige Anlaufstelle in Hamburg
Für dieses Thema kann in Hamburg sowohl die Stadtverwaltung selbst als auch eine übergeordnete Kreisbehörde zuständig sein. Die verbindliche Zuordnung finden Sie auf dem offiziellen Portal von Hamburg.
Fragen und Antworten
Was kostet mich das in Hamburg konkret?
Bundesweite Gebühren nennen wir als Spanne, da sie je nach Satzung der zuständigen Stelle unterschiedlich ausfallen können. Die genaue Höhe erfahren Sie dort.
Kann ich das auch online erledigen?
Ob Hamburg einen Online-Weg anbietet, entnehmen Sie am besten dem Verwaltungsportal der Stadt, das Angebot wächst laufend.
Brauche ich einen Termin?
Das hängt von der jeweils zuständigen Stelle ab. Viele Kommunen empfehlen eine vorherige Terminbuchung, gerade für Vor-Ort-Begutachtungen.
Welche Anlagen sind betroffen?
Das regelt die 4. BImSchV mit einer Liste genehmigungsbedürftiger Anlagenarten, von Industrieanlagen bis zu bestimmten Tierhaltungsanlagen.
Ist immer die Stadt zuständig?
Nicht zwingend, je nach Bundesland und Anlagengröße kann auch eine übergeordnete Behörde wie ein Regierungspräsidium zuständig sein.
Was unterscheidet das vereinfachte vom förmlichen Verfahren?
Das förmliche Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung gilt für Anlagen mit höherem Risikopotenzial und dauert in der Regel deutlich länger.
Rechtsgrundlagen sind bundesweit einheitlich, ihre praktische Umsetzung liegt bei den Kommunen. Verbindlich ist stets die örtliche Satzung oder Auskunft.