Naturschutzrechtliche Ausnahme oder Befreiung in Berlin
Bevor Sie in Berlin einen Antrag auf Naturschutzrechtliche Ausnahme oder Befreiung stellen, lohnt sich der Blick auf diese bundesweite Übersicht.
Berlin liegt im Bundesland Berlin und hat rund 3.426.354 Einwohner.
Zuständigkeit kann abweichen
Diese Seite beschreibt die bundesweite Rechtslage. Welche Stelle in Berlin konkret zuständig ist, hängt von der kommunalen Organisation ab und kann von unseren Angaben abweichen.
Kurz gesagt
Für Eingriffe in Natur und Landschaft, die grundsätzlich verboten sind, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Ausnahme oder Befreiung beantragt werden.
| Rechtsgrundlage | Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) |
|---|---|
| Übliche Frist | Keine pauschale Frist, rechtzeitige Antragstellung vor dem geplanten Eingriff empfohlen |
| Kostenspanne | Kommunal beziehungsweise landesrechtlich unterschiedlich geregelt |
| Bearbeitungsdauer | Mehrere Wochen, abhängig vom Prüfaufwand und möglicher Beteiligung von Fachbehörden |
Was Sie mitbringen müssen
- Beschreibung des geplanten Eingriffs
- Begründung, warum eine Ausnahme erforderlich ist
- Gegebenenfalls Angaben zu Ausgleichsmaßnahmen
So läuft es ab
- Prüfen, ob der geplante Eingriff unter ein gesetzliches Verbot fällt
- Antrag mit Begründung bei der unteren Naturschutzbehörde stellen
- Mögliche Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen abstimmen
Die richtige Anlaufstelle in Berlin
Für Berlin gilt: Die zuständige Behörde für dieses Thema variiert je nach kommunaler Zuordnung. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie auf dem offiziellen Portal der Stadt.
Häufige Fragen
Was passiert, wenn ich ohne Genehmigung handle?
Je nach Thema drohen Bußgelder, die je nach Landesrecht und Einzelfall unterschiedlich hoch ausfallen können. Im Zweifel vorher bei der zuständigen Stelle nachfragen.
Wo finde ich das offizielle Formular?
Auf dem Verwaltungsportal der Stadt Berlin, sofern das Thema dort geregelt ist. Andernfalls verweist das Portal meist auf die zuständige Kreisbehörde.
Was kostet mich das in Berlin konkret?
Bundesweite Gebühren nennen wir als Spanne, da sie je nach Satzung der zuständigen Stelle unterschiedlich ausfallen können. Die genaue Höhe erfahren Sie dort.
Wann wird eine Ausnahme erteilt?
Wenn die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, etwa überwiegende Gründe des Gemeinwohls, und der Eingriff mit dem Naturschutz vereinbar bleibt.
Ist das dasselbe wie eine Baumfällgenehmigung?
Nein, es handelt sich um einen weiteren gesetzlichen Rahmen, der auch andere Eingriffe wie in Biotope oder Lebensräume geschützter Arten betreffen kann.
Wer prüft den Antrag?
Die untere Naturschutzbehörde, die je nach Kommune bei der Stadt oder beim Landkreis angesiedelt ist.
Rechtsgrundlagen sind bundesweit einheitlich, ihre praktische Umsetzung liegt bei den Kommunen. Verbindlich ist stets die örtliche Satzung oder Auskunft.